2011 – Himmel über Berlin

Deutsche Erstaufführung
Freilichttheater nach dem Filmklassiker von Wim Wenders
Für den Theatersommer eingerichtet von Peter Kratz

Ein himmlisches Stück Theaterpoesie

REGIE, BESETZUNG, MUSIK, KOSTÜM
Regie: Peter Kratz
Mit: 
Mimi Beaufort-Spontin, Gesine Hannemann, Andreas Klaue, Amor Schumacher, Jens Woggon
Musik: John King
Kostüme: Steph Schneider

KONZEPTION
Seit urdenklichen Zeiten begleiten die Engel Damiel und Cassiel freundlich und mitfühlend die Geschicke der Menschen. Nichts entgeht ihnen, selbst Gedanken können sie lesen. Doch als reine Geistwesen sind sie zum bloßen Zuschauen verdammt. Rastlos durchstreifen sie die Welt, belauschen die Menschen, tauschen aus, was sie gehört haben. Es sind diese poetischen, von Handke brillant in Worte gesetzten Impressionen und die unzähligen, oft kürzesten Begegnungen, die „Der Himmel über Berlin“ zum Kultfilm machten. Zwei Figuren stechen im Gewühl der Großstadt heraus: der große alte Erzähler Homer und ein bei Wenders von Peter Falk verkörperter Filmstar. Sie scheinen die Einzigen zu sein, die etwas von der Existenz der Engel ahnen. Und recht bald wird klar, dass Damiel seine unüberbrückbare Distanz zum echten, zum materiellen und sterblichen Leben zunehmend als Bürde empfindet. Als er die melancholische Zirkusartistin Marion sieht, ist es um ihn geschehen. Er verliebt sich in sie – und mag nicht länger Engel sein. Seine Ankunft in der Welt, seine Geburt als Mensch zählt zu den großen Momenten der Filmgeschichte.

2010 schien die Zeit reif für eine neue Aneignung von Wim Wenders und Peter Handkes Opus magnum. Nachdem die beiden viel beschäftigten Autoren persönlich ihre Zustimmung gegeben hatten, präsentierten wir eine eigene Theatersommer-Version. Dass „Der Himmel über Berlin“ nicht eins zu eins ins Jahr 2011 und nach Ludwigsburg zu transportieren war, versteht sich von selbst.

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PRESSESTIMMEN
“Die Inszenierung hat alles richtig gemacht. Dieses Stück weckt die Erinnerung an viele Filme, an Liebesszenen, Begegnungen und Abschiede. Kratz beschwört antike Mythen ebenso wie Detektivserien oder Rockkonzerte, um seine Liebeserklärung an das Leben mit Marions bezaubernder Trapezchoreografie zu krönen” – Stuttgarter Zeitung –

“Regisseur Peter Kratz bearbeitet den Film von Wim Wenders geschickt. Die Bühnenversion ist auf die Idylle des Gartens zugeschnitten und voll leiser Komik über die Suche nach Romantik im Großstadtgetriebe.” – Stuttgarter Nachrichten –

“Humor kommt in der Inszenierung fein und federleicht daher. Wie der so abstrakte Begriff der Zeit sicht- und fassbar gemacht wird, das ist eine der besonderen Leistungen, die dieses Stück auszeichnet.” – LKZ –

ZUSCHAUERZAHLEN
2011:      2.025 Zuschauer
Gesamt: 2.025 Zuschauer

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